Machen Sie sich frei!

Mal was Lustiges. Mit Musik.

Geben wir es zu, wir sind gefangen. Gefangen in Vorurteilen, gefesselt in Konventionen, Normen und gesellschaftlichen Zwängen. René van Roll fordert uns auf, uns endlich frei zu machen und den Horizont zu erweitern.

Der aus Baden-Württemberg emigrierte Frankfurter präsentiert sich in seinem dritten Bühnenprogramm ständig anständig unanständig. Und er traut sich was, wenn er da so sitzt an seinem Klavier, in seinem Rollstuhl. Sanft singend und blumig erzählend. Über stille Örtchen und blutige Schlägereien. Vom Gurren in Muscheln, von fehlplatzierten Eiern und manch gewagtem Wörtchen. Nicht zuletzt beschäftigt er sich mit echten Ludern, frechen Kindereien und nervigen Gaffern. Schließlich lässt er uns wissen was kommt, nach Luxusüberdruss und gierigem Hetzen.

Mit heiteren Unannehm- und frivolen Unbequemlichkeiten gespickt, ein unterhaltsamer Abend nicht für die ganze Familie. Und so manch Pikantes wird umschmeichelt von wohltuend, versöhnlich stimmenden Klavierklängen. Dabei will er nicht nur die hellen sondern auch die dunklen Saiten Ihres Gefühlshaushaltes zum Klingen bringen.

Ein Mann. Ein Rollstuhl. Ein Klavier: René van Roll

09.05.2015 – 19:00 Einlass Start 20:00 im Saal im1900

Musik: René van Roll
Text: René van Roll, Sven Eric Panitz, Sabine Koch, Fabian Vogt
Regie: Sabine Koch

Foto: Thomas Limberg, zwerchwerk
Grafik: Chloé Grimmer, Matthias Oheim